Wege ins Geheimnis - Themenabende zur Liturgie

Abendmahl
Abendmahl                                                       Bild: Gartenkirche
  • "Wir loben dich, wir beten dich an, wir preisen dich"
    Den Auftakt der Themenabende bildet im Frühjahr 2013 eine Beschäftigung mit dem Gloria, einer der ältesten Hymnen der Kirche überhaupt und ein tiefgreifendes Bekenntnis zu Jesus Christus.
     
  • "Was geschieht beim Abendmahl? - Das Eucharistiegebet"
    Wir hörten über die Abendmahlsliturgie und gingen der Frage nach, was wir mit dem Mahl des Herrn feiern und was es bedeutet, wenn wir bekennen, dass wir Christi Leib und Blut empfangen.
     
  • "Was feiern wir Pfingsten?"
    Geburtstag der Kirche? Fest des Heiligen Geistes? Wir beschäftigten uns mit dem Wesen von Pfingsten und der Liturgie des Pfingstfestes.
     
  • Ende 2014 beschäftigten wir uns mit der liturgischen Prägung der Gartenkirche: "Evangelisch oder katholisch?", das war die Frage. Wir hörten über die Entwicklung der Liturgische Bewegung der 20er Jahre und versuchten eine Standortbestimmung für unsere Gemeinde heute. 
     
  • Im Frühjar 2015 war ein Abend der Osternacht gewidmet. Wir versuchten auf den "Wegen ins Geheimnis" der speziellen Liturgie der Osternacht und ihrer geschichtlichen Entwicklung nachzuspüren. 
     
  • Im Herbst 2016 haben wir uns intensiv mit dem Credo (Glaubensbekenntnis) beschäftigt. Wir hörten von der Entstehung der Bekenntnisse in der Taufliturgie der ersten Christen und von den dogmatischen Streitigkeiten der frühen Kirche. Wir erführen von dem Einfluss Karls des Großen auf Kirche und Liturgie und wie es zu seiner Zeit zum Streit kam zwischen katholischer und orthodoxer Kirche aufgrund einer kleinen Zufügung im Glaubensbekenntnis, die bis heute ungeklärt zwischen Ost- und Westkirche steht. Wir hörten vom deutschen Kaiser Heinrich II., der das Glaubensbekenntnis endgültig in die Messe einführte. Von den Reformatoren wurde erzählt, die das Apostolische Credo in den Sonntagsgottesdienst holten und vom preußischen König Wilhelm III., der ein leidenschaftlicher Liturgiker war und nach der Aufklärung dem Glaubensbekenntnis einen neuen Platz im Gottesdienst sicherte. Und schließlich von der Erneuerung des evangelischen Gottesdienstes im 20. Jahrhundert, deren Kind die Gartenkirche ist. 
     
  • Im Jahr 2017 geht es um die evangelische (?) Messe der Gartenkirche und die Reformation
    Wir sprechen über die Reformationszeit und den Gottesdienst zu dieser Zeit. Gerade die 1520er Jahre waren ein gewaltiger liturgischer Aufbruch, der noch einen großen Reichtum an Liturgie kannte! Im Rückblick auf diese bewegte Zeit wird deutlich, wie "evangelisch" die Gottesdienste der Gartenkirche sein, weilsie das liturgische Erbe der Reformationszeit bewahren und immer wieder erneuern.

Ähnliche Themen werden auch weiterhin Gegenstand der Veranstal- tungsreihe sein. Die Abende sind geprägt durch ein abwechslungsreiches Miteinander von Vortrag, Gespräch und Gesang.

Alle am Gottesdienst, an der Liturgie, der Kirchenmusik und am Kirchenlied Interessierten sind dazu herzlich willkommen!

 

Pastor Dietmar Dohrmann

Pastor Dohrmann

Tel.: 0511 2704 1857

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27. Sept. 2017, 19 Uhr

Die Evangelische (!?) Messe

Ausgehend von dem, was "evangelisch" ist, und was das Erbe der Reformation ist, soll es grundlegend um die Feier unserer Messe in der Gartenkirche gehen.