Ensemble Vox Aeterna

vox aeterna
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Das Vokalensemble vox aeterna mit einer Stammbesetzung von 16 Sängerinnen und Sängern setzt seine Schwerpunkte in mehrchöriger Alter Musik und bis zu 16-stimmiger Neuer Musik. Im Vordergrund der musikalischen Arbeit steht die intensive Auseinandersetzung mit Klang und Interpretation in kleiner Besetzung.

Leitung: Justus Barleben

Vox aeterna ist mit seinem Probenort an der Gartenkirche St. Marien in Hannover beheimatet und wirkt hier mehrmals jährlich bei der Gestaltung der Gottesdienste mit.
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Vox aeterna Frühjahr 2017
Plakat vox aeterna

Das Vokalensemble vox aeterna gestaltet einen A-cappella-Abend mit Werken voller Sehnsucht, Schmerz und Demut, aber auch Lebensfreude, Güte und Frieden. Er beginnt mit einem Ausschnitt aus den „Tenebrae Responsorien“ von Carlo Gesualdo (1566-1613). Das folgende 16-stimmige „Crucifixus“ von Antonio Caldara (1670-1736) führt die Todesthematik hin zu einem Hoffnungsschimmer, tief verwurzelt im christlichen Glauben. Daran knüpft das „Miserere“ des schottischen Komponisten James MacMillan (*1959) an, das sowohl sprachlich als auch musikalisch tiefgreifende Demut und Hoffnung versinnbildlicht.
Im Zentrum des Konzertes stehen Kompositionen von Johann Bach (1604-1673) und Thomas Buchholz (*1961). Während die Motette „Unser Leben ist ein Schatten“ in barocker Tradition die Vergänglichkeit des Lebens thematisiert, kommt mit „Friede und gute Zeit“ von Buchholz erstmals eine positive Grundstimmung zum Tragen. Buchholz’ freie Tonsprache steht dabei in starkem Kontrast zu den vorherigen Kompositionen und zum darauffolgenden frühklassischen Werk „Da es nun Abend ward“ von Gottfried August Homilius (1714-1785).
Den Abschluss des Konzertes bilden eine Vertonung des Volksliedes „Die Gedanken sind frei“ im Satz des Hamburger Komponisten und Dirigenten Prof. Frank Löhr (*1971) und „Die Stimme des Kindes“ von Jaakko Mäntyjärvi (*1963). Beide zeitgenössische Kompositionen strahlen in besonderem Maße Lebensfreude und Leichtigkeit aus.
Die Violinistin Selma Brauns umrahmt das Programm mit Werken von György Kurtág (*1926) und Heinrich Ignaz Biber (1644–1704) für Violine solo.
vox aeterna wurde 2010 von der Sängerin und Gesangspädagogin Ute Engelke gegründet. Im Vordergrund der musikalischen Arbeit steht die intensive Auseinandersetzung mit Klang und Interpretation in kleiner Besetzung. Die spannende Mischung aus mehrchöriger Alter und vielstimmiger Neuer A-cappella-Musik ist Konzept.
Justus Barleben (*1992) ist in Hannover und Umgebung als Chor- und Orchesterleiter tätig. Neben vox aeterna leitet er u. a. den Kammerchor St. Marien in Minden und er studiert an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie an der Leibniz Universität Hannover.
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