Orgeltastatur

In unserer Gartenkirche finden das ganze Jahr über vielfältige Konzerte hoher und höchster künstlerischer Qualität statt. Namhafte Chöre, Ensembles und Orchester aus ganz Niedersachsen schätzen die gute Akustik der Gartenkirche St. Marien.

Sonntag, 19. Dezember 2021 (4. Advent) – 18 Uhr

Das diesjährige Adventskonzert von vox aeterna unter bewährter Leitung von Justus Barleben bietet einen Gegenpol zur häufig hektischen Vorweihnachtszeit und ein Wiederhören mit Stücken, die dem Chor in den vergangenen zehn Jahren begegnet sind. Es spannt sich vom 16. bis ins 21. Jahrhundert. Das Konzert wird mit einer Vertonung der sieben adventlichen O-Antiphonen von Bob Chilcott, dem „Kyrie“ aus der „Missa aeterna christi munera“ von Giovanni Pierluigi da Palestrina sowie dem „Gloria“ aus der Messe für zwei vierstimmige Chöre“ von Frank Martin eröffnet. Im zweiten Teil folgen Ausschnitte der „Ganznächtlichen Vigil“ von Sergej Rachmaninow, dem wir das „Magnificat“ von Arvo Pärt gegenüberstellen und mit „Bring us, O Lord“ von William Harris verbinden. Den Abschluss bilden vier weihnachtliche Gesänge: „Die Stimme des Kindes“ von Jaakko Mäntyjärvi, „I sing of a maiden“ von Alec Redshaw, „Übers Gebirg Maria geht“ von Johannes Eccard und „Es ist ein Ros entsprungen“ von Jan Sandstöm/Michael Praetorius.

Eintritt frei – 2G Nachweis erforderlich

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Samstag, 01. Januar 2022 (Neujahr) – 18 Uhr

Die fünf jungen Musiker, die zusammen an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover studiert haben, präsentieren ein kontrastreiches Konzertprogramm. Von Tanzmusik aus der Zeit der Renaissance, über romantische Werke, bis hin zu modernen Kom- positionen ergibt sich eine bunte Mischung. Victor Ewald war einer der Ersten, der für die Besetzung „Blechbläser-Quintett“ komponierte. In seinem Quintett Nr. 3 vereint er spritzigen Gestus mit romantischer Harmonik. Hingegen hatten ihrerzeit Michael Praetorius und auch Jean-Philippe Rameau Blechblasinstrumente in ihrer heutigen Form noch gar nicht zur Verfügung. Doch auf alten Instrumenten ließen sie vielfältig musizieren. Im Neujahrskonzert hören Sie eine Suite aus 9 Tänzen von Michael Praetorius, sowie eine Auswahl aus der Oper Les Indes Galantes von Jean-Philippe Rameau. Des Weiteren erklingt die Colchester Fantasy von Eric Ewazen. Diese schrieb er 1987, während eines Aufenthaltes in England. So ist je- der Satz der Colchester Fantasy nach einer der Kneipen benannt, die Ewazen in Colchester entdeckte. Diese alt-englischen Kneipen und ihre bildlichen Namen, die an längst vergangene ehrwürdige Zeiten erinnern, inspirierten Ewazen bei dieser Komposition.

Eintritt frei – 2G Nachweis erforderlich

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