Außenbau

In ihrer Grundform bildet die Gartenkirche ein Kreuz mit gangbreiten Seitenschiffen und kurzen Querarmen, einem östlich anschließenden 5/8-Chorraum und einem westlichen, querrechteckigen Turm mit zwei seitlichen Treppenturmanbauten.

Die Kirche ist aus Bruchsteinen errichtet und mit Deister-Sandsteinen verblendet. Die Längsseiten sind durch je vier hohe Spitzbogenfenstermit zweibahnigem Maßwerk gegliedert, die von Strebepfeilern flankiert werden.

Das ehemalige Südportal zur Marienstraße ist zugemauert. An den Außenmauern zwischen den Strebepfeilern befinden sich gut erhaltene Epitaphien aus dem 18. Jahrhundert.

Der ehemals 84 Meter hohe Turm ist heute mit einem niedrigen Satteldach gedeckt. An seiner Südseite zeigt eine Monduhr durch eine große Kugel, halb vergoldet, halb blau lackiert, den Stand des Mondes an. Das umgebende Zifferblatt zeigt die zwölf Sternbilder des Tierkreises.

Westportal
Westportal

Die Westfassade ist reich gegliedert: Das Hauptportal ist als Säulenportal ausgebildet und wird von einem Wimperg mit Blendmaßwerk und rahmenden Filialen bekrönt. Ein Relief von Karl Gundelach mit der Darstellung "Eins ist not", das Jesus bei Maria und Martha zeigt, schmückt das Tympanon. An den beiden zurückgesetzten, seitlich gerundeten Treppentürmen gewähren die mit Wimpergen und Fünfpassfenstern bekrönten Seitenportale mit ihren reichen schmiedeeisernen Beschlägen ebenfalls Einlass in den Kirchenraum.

Lage Gartenkirche
Die Gartenkirche an der Marienstraße
 
Turm
Turm
Monduhr
Monduhr